"Ich bin Pfarrerin, keine Managerin"
Ulrike Scherf ist Bergsträßer Dekanin
Pfarrerin Ulrike Scherf ist erste Dekanin des am 1. Oktober 2006 aus der Vereinigung zweier Kirchenbezirke entstandenen Evangelischen Dekanats Bergstraße. Die Dekanatssynode hatte sie am 10. November 2006 für eine erste Amtsperiode gewählt. Bei der Tagung der Dekanatssynode am 28. Oktober 2011 stellte sie sich zur Wiederwahl und erhielt 85 von 93 abgegebenen Stimmen bei acht Enthaltungen. Es gab keine Gegenstimme.
Sie ist damit bis 2018 Dekanin im Evangleischen Dekanat Bergstraße. „Ich verstehe mein Amt als geistliches Amt. Ich bin keine Managerin, sondern eine Pfarrerin“, betont Ulrike Scherf. Sie schätzt nach eigenen Angaben die Vielfalt und Lebendigkeit des Gemeindelebens. Gemeinsam mit den Gemeinden, dem Dekanatssynodalvorstand und dem Team im Haus der Kirche wolle sie die „Dekanatslandschaft“ weiter gestalten. Dazu gehöre für sie auch, dass das Dekanat öffentlich Zeichen setze – etwa beim Sonntagsschutz, beim Engagement gegen Armut und Ausgrenzung, bei der Tafelarbeit oder der Notfallseelsorge.
Dekanin Scherf hat die leitende Verantwortung für 34 Kirchengemeinden zwischen Seeheim-Jugenheim im Norden, Viernheim im Süden, Lorsch im Westen und Wald-Michelbach im Osten, zu denen etwa 75.000 evangelische Christen gehören. Sie vertritt gemeinsam mit dem Präses die Evangelische Kirche in der Region. Zu ihren Aufgaben gehört die Dienstaufsicht über z.Zt. 45 Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Beratung und Begleitung der Kirchenvorstände.
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Dekanin Ulrike Scherf
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