Ulrike Scherf ist die erste Dekanin im fusionierten Evangelischen Dekanat Bergstraße

Pfarrerin Ulrike Scherf ist erste Dekanin des am 1. Oktober 2006 aus der Vereinigung zweier Kirchenbezirke entstandenen Evangelischen Dekanats Bergstraße. Die Dekanatssynode hatte sie am 10. November 2006 mit überwältigender Mehrheit gewählt. Zuvor war sie Dekanin des früheren Dekanats Bergstraße Mitte. Bei der Wahlsynode hatte sie das Dekanat mit einem Orchester verglichen.

 „Unsere Musik soll künden von der frohen Botschaft des Evangeliums, von Gottes weltumspannendem Heilshandeln. Nicht Struktur- oder Finanzfragen sollen die Melodie oder das Basso continuo (den Generalbass) bestimmen, sondern unser Klang soll vom Evangelium und dem Lob Gottes geprägt sein und die Menschen in unseren Gemeinden und darüber hinaus erreichen. Bisweilen wird unsere Melodie einen fremden Klang in die Welt hineinbringen, die von Fragen der Ökonomie und Leistungsfähigkeit geprägt ist – und unsere Musik wird zur Gegenmelodie, die Neues, Unverfügbares zum Klingen bringt. Wir haben in Seelsorge, Unterricht, Verkündigung und weiteren Aufgabenfeldern anderes zu sagen und zu singen: etwa von der Würde des Menschen oder vom Schutz des Sonn- und Feiertags“.

Im Evangelischen Dekanat Bergstraße ist jedenfalls Musik drin.  Dekanin Scherf hat für sechs Jahre die leitende Verantwortung für 34 Kirchengemeinden zwischen Seeheim-Jugenheim im Norden, Viernheim im Süden, Lorsch im Westen und Wald-Michelbach im Osten, zu denen etwa 75.000 evangelische Christen gehören. Sie vertritt gemeinsam mit dem Präses die Evangelische Kirche in der Region. Zu ihren Aufgaben gehört die Dienstaufsicht über z.Zt. 55 Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Beratung und Begleitung der Kirchenvorstände.

Dekanin Ulrike Scherf
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