Mit 12 Jahren war er bereits Gaststudent an der Hochschule für
Kirchenmusik in Heidelberg, mit 14 Jahren erhielt er ein Stipendium
an der renommierten Juillard School in New York. In den Folgejahren
war er gefeierter Solist an den berühmtesten Orgeln der Welt.
Nun ist Felix Hell 21 Jahre alt und spielt im Rahmen der Bensheimer
Orgelwochen ein Konzert in der Michaelskirche. Am kommenden Donnerstag,
den 13. Juni um 20 Uhr bringt er ein Programm zu Gehör, das
gleich mehrere Meisterwerke der Orgelliteratur vereinigt. Unter
anderem erklingen die Präludien und Fugen in e-moll und D-dur
von Johann Sebastian Bach sowie die Orgelsonate Nr. 4 in B-dur von
Felix Mendelssohn-Bartholdy. Eines der populärsten Orgelwerke
überhaupt bildet den Abschluss des Konzertes: Franz Liszts
Präludium und Fuge über die vier Noten B-A-C-H.
Felix Hell debütierte bereits im Alter von 8 Jahren als Konzertorganist.
Seitdem kann er über 500 Solokonzerte vor allem in Europa und
den USA für sich verbuchen. Aber auch in Ländern wie Jamaica,
Australien, Neuseeland, Singapur oder Korea begeisterte er sein
Publikum. Meilensteine seiner Konzerttätigkeit waren die mehrfache
Aufführung des Orgelgesamtwerkes von Johann Sebastian Bach.
Karten gibt es für 8 (ermäßigt für 5) Euro
an der Abendkasse.
Text: Konja Voll
|