Wie küsse ich einen Igel? Oder: Warum sind Eltern in der Pubertät
so schwierig? Diesen Fragen widmet sich ein Gesprächsabend
am 26. September von 20 bis 22 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen
Kirchengemeinde Alsbach. Die Phase der Pubertät ihrer jugendlichen
Kinder ist für viele Eltern eine Zeit der ständigen Herausforderung.
An diesem Abend können Eltern die Hintergründe dieser
Entwicklungsphase kennenlernen.
Eltern von Jungen und Mädchen machen recht unterschiedliche
Erfahrungen. Ihre Fragen aus dem Erziehungsalltag sollen aufgegriffen
und reflektiert werden. Referentin ist die Bildungs- und Erziehungsbeauftragte
des Dekanats Bergstraße, Birgit Geimer.
Welche Nähe oder welche Distanz braucht mein Kind? Warum reagiere
ich als Mutter oder Vater so sensibel auf die Veränderungen?
Die Rahmenbedingungen für die Jugendlichen haben sich massiv
verändert im Gegensatz zu früher. Nach dem Krieg hießen
sie Backfisch, die jungen Mädchen, die nicht mehr Kind und
noch nicht Frau waren. Später, Ende der sechziger Jahre, schockierten
die Teenies mit Miniröcken und langen Haaren. Heute würde
das niemandem auch nur eine Bemerkung entlocken, aber Jugendliche
auf der manchmal etwas anstrengenden Suche nach sich selbst, gibt
es immer noch.
Der Alltag, die Situation auf dem Ausbildungsmarkt, der Umgang mit
Sexualität – all dies ist sehr viel anders als in den
siebziger Jahren, in denen die Elterngeneration der heute Pubertierenden
überwiegend ihre Jugend erlebte. Die Beantwortung der Fragen,
was Pubertät ist, welche Aufgaben von den Kindern in diesem
Alter bewältigt werden müssen und was da genau bei den
Kids passiert, kann ihnen nützlich sein, die Jugendlichen zu
verstehen.
Anmeldung und Informationen gibt es bei Heike Kämmerer, der
Kirchenvorsteherin und Vorsitzenden des Ausschuss „Kinder,
Jugendliche und Bildung“der Kirchengemeinde Alsbach unter
0 62 57 / 86 88 78 oder per E-Mail Hkaemmerer@ev-kirche-alsbach.de.
Bild: "Zwischen Feld und Wald", pixelio.de
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