In diesem Jahr führte die Outdoor-Freizeit des Evangelischen
Dekanats Bergstraße eine Schar von 30 jugendlichen Radlern
aus der Region von Schwanheim, Viernheim bis Wald-Michelbach durch
den Südosten der grünen Insel. Das Team um Dekanatsjugendreferent
Bruno Ehret und Gemeindepädagoge Arik Janssen hatte sich die
attraktivsten Ziele der Region um die Wicklow-Berge mit der höchsten
Erhebung Irlands ausgesucht. In 5 Etappen mit insgesamt rund 340
Kilometern kamen die Teilnehmer von Dublin aus wieder an ihren Ausgangspunkt
zurück und waren um sehr viele Eindrücke und Erfahrungen
reicher.
Nachdem sie mit dem Flugzeug dem strömenden, deutschen Regen
entflohen waren, kamen sie zunächst bei gemäßigtem
Wetter an ihrem Ferienort an. Das Klima auf der Inselrepublik ist
jedoch bekanntermaßen mild aber wechselhaft und so startete
man die Tour durch die Berge bei Nieselregen. Während die hauptamtlichen
Jugendarbeiter abwechselnd mit den Begleitfahrzeugen den Teilnehmern
die Ausrüstung fuhren und für den Notfall zur Stelle waren,
sorgten Philipp Hussong (Heilig-Geist-Gemeinde Heppenheim), Magdalena
Zapf (Rimbach) und Uta Sommer-Wolf (Mörlenbach) für einen
reibungslosen Verlauf der Radtouren. Keiner musste befürchten,
bei einer Panne auf sich allein gestellt zu sein.
Nach ein paar Tagen suchte die Schar eine Regenperiode heim und
so musste im Foulkrath-Castle von Kilkenny, einem wahrhaft urigen,
irischen Schloss, in dem man des Morgens von den krächzenden
Raben geweckt wurde, ein Tag länger pausiert werden, bevor
es dann bei Sonnenschein weiter ging an die Irische See. Das war
mit über 100 Kilometern die mit Abstand längste Etappe
der Radtour und das Team war schon auf`s Abholen mit dem VW-Bus
von Enniscourthy zum Strand-Camping von Kilmuckridge eingestellt.
Am Ende hatten es dennoch trotz Kettenriss, Plattfuss oder anfänglichem
„Unbehagen“ vor der großen Aufgabe jeder geschafft.
Spätestens danach konnten selbst Regentropfen, seien sie im
Naturpark Glendalough oder auf dem Dubliner Campingplatz gefallen,
die Hochstimmung der Truppe nicht mehr trüben.
Letztendlich konnten die Jugendlichen zum Abschluss in der Internationalen
Jugendherberge Bekanntschaften mit Gleichaltrigen aus aller Herren
Länder machen und von ihren „Heldentaten“ auf der
Tour 2007 der Evangelischen Jugend Bergstraße durch die sagenhafte
„Grüne Insel“ erzählen. Viele werden wieder
dabei sein, wenn im nächsten Jahr die Kanu-Tour durch Schweden
Wirklichkeit werden sollte.
|