Am Freitag, den 2. März, finden in fast allen Kirchengemeinden
der Region abends Gottesdienste zum Weltgebetstag der Frauen statt.
Konfessionsübergreifend haben sich wieder Frauen zusammengefunden,
um den Gottesdienst gemeinsam vorzubereiten. In jedem Jahr steht
ein anderes Land der Erde im Mittelpunkt. 2007 ist es das eher unbekannte
lateinamerikanische Land Paraguay.
In der Gottesdienstordnung der Frauen aus Paraguay ist von der paradiesischen
Schönheit des Landes, dem Zusammenhalt der Menschen, aber auch
von ihren drängenden wirtschaftlichen und sozialen Problemen
zu hören. Nach 35 Jahren Militärdiktatur befindet sich
Paraguay seit 1989 in einem schwierigen Prozess der politischen
und wirtschaftlichen Umgestaltung. Durch die überall herrschende
Korruption wächst die Armut in der Bevölkerung. Die Folgen
sind Landflucht, Migration und Kinderarbeit.
In der südlichen Region Bergstraße finden folgende Gottesdienste
statt:
Aschbach, Kath. Kirche, 19:00 Uhr
Birkenau, Evang. Kirche, 19:00 Uhr
Fürth, Evang. Kirche, 19:00 Uhr
Gorxheimertal, Evang. Kirche, 19:30 Uhr
Hammelbach, Kath. Kirche, 19:00 Uhr
Lindenfels, Evang. Kirche, 18:30 Uhr
Mörlenbach, Evang. Kirche, 18:00 Uhr
Reisen, Kath. Kirche Ober-Mumbach, 18:30 Uhr
Rimbach, Kath. Kirche, 19:00 Uhr
Schlierbach, Evang. Kirche, 19:00 Uhr
Sieldesbrunn-Absteinach, Kirche Sidelsbrunn, 19:00 Uhr
Viernheim, Kath. Kirche, 19:00 Uhr
Wald-Michelbach, Kath. Kirche, 16:00 Uhr
Wald-Michelbach, Ober-Schönmattenwag, 19:30 Uhr
Zotzenbach, Evang. Kirche, 19:00 Uhr
Wo und wann überall am Freitag weitere Gottesdienste zum Weltgebetstag
stattfinden, ist den jeweiligen Veröffentlichungen der einzelnen
Kirchengemeinden zu entnehmen. Die Einladung zum Mitfeiern wird
aber überall sehr herzlich ausgesprochen – für Frauen
und für Männer!
Hintergrund:
Unter dem Motto „Informiertes Beten – betendes Handeln“
feiern in über 170 Ländern Frauen einen Gottesdienst,
der von Frauen des jeweiligen Weltgebetstagslandes geschrieben wurde.
Die ökumenischen Gottesdienste werden in unzähligen Gemeinden
gefeiert. Allein in Deutschland nehmen jedes Jahr über eine
Million Frauen und Männer an den Gottesdiensten teil, der jedes
Jahr am ersten Freitag im März gefeiert wird.
Doch nicht nur die Gottesdienste machen den Weltgebetstag aus: die
intensive Vorbereitung der Gottesdienste gehört ebenfalls dazu.
In Seminaren und Workshops, die in der Regel ab September des Vorjahres
durchgeführt werden, erfahren die TeilnehmerInnen viel über
das jeweilige Weltgebetstagsland: über Geschichte, Geographie,
Politik, Kultur bis hin zu landestypischen Kochrezepten. Ein besonderes
Augenmerk wird dabei auf die Situation von Frauen im Land gerichtet.
Der Weltgebetstag leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung
für weltweite Probleme und Zusammenhänge. Da die Gottesdienstordnung
jedes Jahr aus einem anderen Land kommt, lernen die TeilnehmerInnen
alljährlich ein neues Land intensiv kennen. Der Gottesdienst
ist stets von dem Land geprägt aus dem die Ordnung kommt.
Mit den Kollekten der Weltgebetstags-Gottesdienste fördert
das Deutsche Komitee des Weltgebetstages Frauenprojekte auf der
ganzen Welt.
Bildunterschrift:
Das Foto von dem "Spitzendeckchen" steht symbolisch für
das WGT-Zeichen 2007. Diese Nanduti-Spitze ist ein typisch parag.
Kunsthandwerk, zieht sich durch die ganze Liturgie und soll durch
ihre Kreisform die immerwährende Anwesenheit Gottes symbolisieren.
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