| 10.11.2006 Evangelische Kirche an der Bergstraße wählt Ulrike Scherf als Dekanin |
Scherf bedankte sich für das durch das deutliche Wahlergebnis ausgedrückte Vertrauen und versprach, sich besonders für das Miteinander im neuen Dekanat einzusetzen. „Ich würde gerne dazu beitragen, dass unser Dekanat zusammenwächst“, betont Scherf. Sie vergleicht dabei das Dekanat mit einem Orchester, in dem viele unterschiedliche Instrumentalisten miteinander musizieren. „Jedes Instrument ist anderes, jeder hat etwas anderes zu spielen. Doch nur gemeinsam ergibt sich ein schöner, voller Klang“, so Scherf. Entscheidend dabei sei, dass die verschiedenen Instrumente aufeinander abgestimmt seien. „Da muss der Geiger auf das Cello hören, die Harfenspielerin auf die Triangel, die Trompete auf die Tuba und so weiter. Jede einzelne Stimme aber ist für das Orchester wichtig, um den vollen Klang oder auch ganz bestimmte Klangfarben zu entfalten.“ Ihre eigene Rolle in diesem „Orchester“ sieht Scherf dabei in unterschiedlichen Positionen: „Mal gilt es, an der Melodie mit zu komponieren, mal zu dirigieren, mal die Leitung innerhalb einer Instrumentengruppe zu übernehmen, dann wieder den Rahmen zum Proben oder zum Konzert zu geben oder auch mich mit meinem Instrument in den Gesamtklang des Orchesters einzubringen.“ Was das übertragen bedeutet, macht Scherf an einigen konkreten Punkten deutlich. So legt sie besonderen Wert auf die regelmäßigen Personalgespräche mit den Pfarrerinnen und Pfarrern, um mit ihnen Ziele und Visionen zu entwickeln. Und sie möchte regelmäßig bei den Kirchenvorständen vor Ort sein, um diese zu beraten und in schwierigen Situationen zu begleiten. Dabei ist sie gerade auch an den Kirchengemeinden im süd-östlichen
Teil des Dekanates interessiert. „Ich bin besonders gespannt
auf die mir weniger bekannten Musikerinnen und Musiker, auf ihre
Instrumente, ihre Begabungen, ihre Lieblingsmelodien und musikalischen
Vorlieben“, greift Scherf das Bild vom Orchester wieder auf. Insgesamt zog Scherf ein positives Fazit der bisherigen Entwicklung
der Evangelischen Kirche an der Bergstraße und bat die Synodalen,
weiterhin um Gottes Segen für die gemeinsame Arbeit und die
sich für das Evangelium einsetzenden Menschen zu bitten.
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