Zu
einer kleinen Feier hatte der Vorstand der Diakoniestation „Nördliche
Bergstrasse“ am 29. April in den Räumen des Altenzentrums
der Inneren Mission alle Mitarbeiterinnen eingeladen, um der Verleihung
der erneuten Auszeichnung mit dem Diakonie-Siegel Pflege durch das
europäische Zertifizierungsinstitut der Steinbeis-Stiftung
EQ ZERT einen würdigen Rahmen zu geben. Gleichzeitig mit dem
Diakonie-Siegel Pflege erwarben die Mitarbeiterinnen erstmals die
Zertifizierung nach ISO 9001.
In seiner Andacht zeigte sich Pfarrer Gerhard Hechler, der Vorsitzende
des Vorstandes der Diakoniestation, sichtbar stolz über die
erfolgreiche Arbeit aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die
durch die Zertifizierung bestätigt wird.
Pflegedienstleiterin Petra Geist, Frau Renate Emmerich-Krötz
als Qualitätsbeauftragte sowie Monika Krause als Hygienebeauftragte
haben die Basis gelegt für die qualifizierte Pflege der Klienten
und tragen Sorge für die kontinuierliche Weiterentwicklung
der Pflege-qualität. Vorstandsmitglied Knut Baier schilderte
den Ablauf und die Ergebnisse des Zertifizierungsverfahrens. Er
überreichte die Zertifikate für das Dienst-Siegel Pflege
und für ISO 9001:2000 und bedankte sich für die hervorragenden
Leistungen aller Mitarbeiterinnen. Pfarrer Hechler überreichte
allen Mitarbeiterinnen eine Rose. Natürlich wurde mit Sekt
auf die verliehene Auszeichnung angestoßen.
Das Prüfsiegel bestätigt allen Pflegesuchenden und Pflegebedürftigen,
dass die Diakoniesta-tion „Nördliche Bergstrasse“
eine gleich bleibende und sachgerechte Qualität bei der Betreuung
und Pflege garantiert. Das Diakonie-Siegel Pflege ist ein Qualitätsleitfaden
für ambulante Pflegedienste, der bundesweite Relevanz hat und
systematisch beschreibt, was diakonische Pflegequalität ist.
Dieser Qualitätsleitfaden ist wichtig, da er die Pflegearbeiten
standardisiert und normt und trotz verschiedener Mitarbeiterinnen
eine gleich bleibende qualifizierte Pflege sichert und damit eine
menschliche und würdige Versorgung Pflegebedürftiger ermöglicht.
Das Motto der Diakoniestation „Pflege mit Herz und Qualität“
hat damit die Bestätigung bekommen, dass sich betriebswirtschaftliches
Denken und der Diakoniegedanke, Pflege- und Hilfsbedürftigen
tatkräftig beizustehen, durchaus verbinden können. Und
da die regelmäßigen Qualitätsüberprüfungen
vor Ort in weit überwiegendem Maße den Qualitätsstandard
bestätigen, können sich Diakoniestation und ihre Mitarbeiterin-nen
sowie insbesondere die Pflegebedürftigen an den erreichten
Zielen erfreuen. Getragen wir die Diakoniestation übrigens
von sechs evangelischen Kirchengemeinden in Seeheim-Jugenheim und
Alsbach-Hähnlein und betreut regelmäßig über
100 Patienten.
Text und Bild: Hans-Josef Runde, beratendes Vorstandsmitglied
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