Der
Zusammenarbeit mit Hammelbach steht nichts mehr im Wege: Kürzlich
wurde in der Affolterbacher Gustav-Adolf-Kirche die pfarramtliche
Verbindung der beiden evangelisch-reformierten Kirchengemeinden
Affolterbach und Hammelbach durch Unterzeichnung einer gemeinsamen
Pfarr- und Teildienstordnung offiziell besiegelt. Mit ihrer Unterschrift
stimmten die beiden Pfarrer, Tabea Graichen und Stefan Ningel, sowie
die Vorstände der beiden Kirchengemeinden, vertreten durch
den Hammelbacher Vorsitzenden Markus Röth und den stellvertretenden
Vorsitzenden im Kirchspiel Affolterbach, Rudolf Ader, der Aufgabenverteilung
für die Zukunft zu.
Alleine schon dadurch, dass Pfarrer Ningel mit einer Viertelstelle
nach Affolterbach delegiert wurde, wo seine Kollegin Pfarrerin Graichen
eine halbe Stelle versieht, macht eine Zusammenarbeit der beiden
Theologen in den Bereichen der Seelsorge, verschiedener Amtshandlungen,
des Gottesdienstes und des Konfirmandenunterrichts ohnehin notwendig.
Da Pfarrerin Graichen in Affolterbach 50 Prozent der Dreiviertel-
Pfarrstelle abdeckt und mit weiteren 50 Prozent im Gorxheimertal
arbeitet, betrifft die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden vor allem
Affolterbach, wo der zu 75 Prozent in Hammelbach tätige Pfarrer
Ningel einen Viertel- Dienstauftrag wahrnimmt.
Zu den von beiden Pfarrern gemeinsam in Affolterbach zu bekleidenden
Aufgaben zählen vor allem der Gottesdienst sowie Kasualien
(Taufe, Trauung, Beerdigung) und die Konfirmandenarbeit. Speziell
um Angebote für die Kinder- und Jugendarbeit wird sich für
beide Kirchengemeinden Pfarrer Ningel verantwortlich zeichnen. Daneben
bleibt die Seesorge, die Mitarbeit im Kirchenvorstand, Verwaltungsarbeit
und vieles mehr jeweils in den Händen der angestammten Pfarrstelleninhaber,
also demnach Graichen in Affolterbach und Ningel in Hammelbach.
Zur genaueren gemeinsamen Planung, zwecks gegenseitiger Information
und zur Absprache dient eine regelmäßige Dienstbesprechung.
Bild und Text: Ingo Stechmann
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