Vom
28. Februar bis 30. April werden im Haus der Kirche Aquarelle der
Künstlerin Hildegard Süß zu sehen sein. Iniziiert
ist die Ausstellung vom Fachbereich Bildung und Erziehung im Evangelischen
Dekanat Bergstraße. Alle Bilder beschäftigen sich mit
dem Thema Ölbaum. Sie zeigen facettenreich die vielen Gesichter
dieser besonderen Bäume, die sogar Feuern und heftigsten Stürmen
widerstehen und hunderte Jahre alt werden können. Wurzelwerk,
Rinde, Stamm und Krone zeugen zudem als Mikrokosmos gleichnishaft
vom Werden und Vergehen, vom Sterben und Auferstehen.
Süß, die zuletzt in Seeheim Kunst und Musik unterrichtete,
lebt seit 1994 auf der griechischen Insel Kephallonia. Das Motiv
vom Olivenbaum ist nur eines ihrer zahlreichen Themen,liegt ihr
jedoch besonders am Herzen. Sie stellte bereits in Bensheim, Heppenheim
und Alsbach, sowie auf Kephallonia aus und immer sind ihre Werke
geprägt von der Darstellung des Überwindens, Überlebens,
der Zähigkeit wiederaufbrechenden Lebens.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 28. Februar
um 19.00 Uhr, wird Pfarrer und Dekan in Ruhestand, Helmut Steigler,
anhand theologischer Betrachtungen tiefer in die Thematik des Ölbaums
einführen. Musikalisch gestaltet wird die Vernissage von Hannelore
Schmanke (Flöte), Katja Meilicke führt genauer in die
Bilderwelt der Aquarelle ein. Besucher sind zur Eröffnung sowie
zu den weiteren Ausstellungszeiten Montag bis Freitag von 9.00 -
14.00 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr herzlich
eingeladen.
Text: Katja Meilicke
Bild: Aquarell von Hildegard Süß |