| 22.11.2010 Startschuss für die hessische Sonntags-Allianz - Beifall für Heppenheim |
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Zur Hessen-Allianz haben sich unter anderem die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck, die katholische Kirche in den Bistümern Fulda, Limburg und Mainz, die Gewerkschaft ver.di und andere Organisationen zusammengeschlossen. Die Allianz kündigte an, sich in die politische Diskussion um Sonntagsarbeit und um die im nächsten Jahr anstehende Neuregelung des hessischen Ladenöffnungsgesetzes einzuschalten. Bernhard Schiederig vom ver.di Landesbezirk Hessen erklärte, dass „namhafte Juristen“ prüfen werden, ob das hessische Ladenöffnungsgesetz mit dem Grundgesetz und mit der hessischen Verfassung vereinbar sei. Ver.di werde gegebenenfalls gegen das Gesetz klagen.
Unter den rund 100 Besucherinnen und Besuchern der Fachtagung fand die Ausstellung „Mein Sonntag“ mit Porträts von Menschen aus der Region Bergstraße ebenso Beachtung wie der vom Evangelischen Dekanat Bergstraße herausgegebene Sonntagskalender für 2011. Er zeigt im Din A3-Format zwölf Motive aus der Ausstellung „Mein Sonntag“ und wird gegen eine Spende von sechs Euro abgegeben. Der Erlös ist für die Tafel in Rimbach bestimmt. Auch der Bericht über die Aktionen und Aktivitäten der regionalen Allianz für den freien Sonntag in der Region Starkenburg stieß auf Interesse, insbesondere die Nachricht, dass mit der Kreisstadt Heppenheim die erste und bislang einzige Kommune der Starkenburger Sonntagsallianz beigetreten ist. Dafür gab es spontan Beifall für Heppenheim. Die Anwesenden teilten offensichtlich die Überzeugung, dass das Beispiel Heppenheim hessenweit Schule machen sollte. Auch das Evangelische Dekanat Odenwald stellte an einem Info-Tisch seine Aktion „Heute ist mein Sonntag“ vor, die im nächsten Jahr in verschiedenen Odenwald-Gemeinden gestartet wird.
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Text u. Fotos: bet
Text u. Fotos: bet |