05.05.2009 Unterstützung für die Notfallseelsorge


Ende September vergangenen Jahres hatte sich der  Förderverein Notfallseelsorge  gegründet. Er will die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Landkreis Bergstraße unterstützten und die Notfallseelsorge damit finanziell unabhängiger machen. Dabei kann der Verein erste Erfolge verbuchen. Die Sparkassen-Stiftung hat jetzt 2000 Euro gespendet.
Einen symbolischen Scheck überreichte Sparkassendirektor Manfred Rheiner dem Vorsitzenden des Fördervereins, Gottlieb Ohl und der Koordinatorin der Notfallseelsorge, Pfarrerin Barbara Tarnow. Die Spende soll zunächst für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. „Wir wollen die Notfallseelsorge bekannter machen und weitere Mitglieder für den Förderverein werben“, sagte Pfarrerin Tarnow. Auch bei der Anzahl der Vereinsmitglieder ist der Förderverein vorangekommen. Bei Gründung waren  es 26 Mitglieder, jetzt hat sich die Zahl mit aktuell 50 fast verdoppelt“, betonte Gottlieb Ohl.

 Auch Vereine und Kirchengemeinden sind inzwischen dem Förderverein beigetreten. Die evangelische Lukas-Gemeinde in Lampertheim (Dekanat Ried) ist ebenso Mitglied wie die evangelische Kirchengemeinde Zwingenberg  (Dekanat Bergstraße). Dem Verein beigetreten ist auch der Frauenfrühstückskreis aus Einhausen. Der Landkreis Bergstraße ist ebenfalls Fördermitglied geworden und hofft, dass viele Kommunen diesem Beispiel folgen werden.

Die Notfallseelsorge ist rund um die Uhr in Rufbereitschaft. Bei Unglücken leisten die Helferinnen und Helfer  seelischen Beistand und betreuen die Angehörigen der Opfer. Auch bei Suizid, überraschenden Todesfällen oder Vergewaltigungen werden die Notfallseelsorger gerufen. Im Kreis Bergstraße gibt es rund 60 ehrenamtlich tätige Notfallseelsorger. Sie wurden intensiv für ihre Aufgaben geschult.

Das Foto von links nach rechts: Manfrd Rheiner (Sparkasse), Gottlieb Ohl und Barbara Tarnow
Text u.Foto: bet