| 12.01.12 "Hinwendung und Nähe" - Neue Ehrenamtliche in der Hospizbegleitung |
Für die Predigt hatte Frau Pappe-Fischer einen Text aus dem Matthäus-Evangelium ausgewählt: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“ Sie ging in ihren Ausführungen der Frage nach, wovon wir eigentlich leben und was die lebensnotwendigen Dinge sind? Wesentliches, was am Ende eines Lebens vermisst werde, sei Hinwendung und Nähe. „Zum Leben brauchen wir auch das miteinander Schweigen können, miteinander Weinen über nicht erfüllbare Lebensträume; wir brauchen Hoffnung. Wir brauchen ein Gegenüber, ein Du, das mit uns teilt und immer brauchen wir das Gefühl gewollt und geliebt zu sein. Kleine Babys gedeihen nicht, wenn sie nicht berührt werden – weder durch Worte noch durch körperliche Berührung. Sie verkümmern und sterben und nicht viel anders ist es mit uns Erwachsenen. Wir erleben dann die Fülle des Lebens, wenn wir uns geliebt und getragen wissen, “ so Anneliese Pappe-Fischer. Nach der Predigt wurden die Hospizbegleiter und -begleiterinnen durch Handauflegen eingesegnet, erhielten einen Zuspruch und wurden mit ihren Urkunden in den Dienst entlassen. Einsatzgebiet ist das Weschnitztal und der Überwald mit Grasellenbach und Wald-Michelbach mit den jeweiligen Ortsteilen. Die neuen Ehrenamtlichen in der Hospizbegleitung sind (Foto von links n. rechts) Suta Ursula Allert aus Fürth, dahinter Ingeborg Novotny-Kumpf aus Wald-Michelbach, Ingeborg Senz, dahinter Richard Senz beide aus Mörlenbach, Tamara Handwerker aus Grasellenbach und dahinter Stephan-Kurt Wiederroth aus Birkenau. Der nächste Ausbildungskurs beginnt Ende Februar 2012. Kontakt: |
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